Papst besucht Kuba und die USA

epd-bild/Benjamin Ramauge

Papst Franziskus bricht am Samstag zu seiner Reise nach Kuba und in die USA auf (Archivbild).

Papst besucht Kuba und die USA
Papst Franziskus startet am Samstag (19. September) zu einer Reise nach Kuba und in die USA.

Rom (epd)Nach seinem Besuch im Karibikstaat wird das katholische Kirchenoberhaupt am 23. September in Washington erwartet. Am 25. September besucht Franziskus die Vereinten Nationen in New York. Seine Reise endet am 27. September nach einer zweitägigen Visite in Philadelphia, wo er zum katholischen Weltfamilientreffen erwartet wird. Es ist die achte Auslandsreise von Franziskus seit seinem Amtsantritt im März 2013.

Mehrere Freiluftmessen

Der Besuch in Kuba erfolgt wenige Monate nach der Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten. Die Annäherung war unter Vermittlung des Vatikans zustande gekommen. Bei seinem dreitägigen Aufenthalt in Kuba will das katholische Kirchenoberhaupt Staatschef Raúl Castro und möglicherweise dessen Bruder Fidel treffen. Überdies stehen im sozialistischen Inselstaat mehrere Freiluftmessen und Begegnungen mit Kirchenleuten, Familien und Jugendlichen auf dem Programm. In Kuba leben rund 6,7 Millionen Katholiken.

Gespräche mit Obdachlosen

Während des knapp sechstätigen Besuchs in den Vereinigten Staaten wird Franziskus in Washington US-Präsident Barack Obama treffen, einen öffentlichen Auftritt im Weißen Haus absolvieren und eine Ansprache vor beiden Parlamentskammern im Kongress halten. In New York wird der Papst vor den Vereinten Nationen sprechen und an einer interreligiösen Feier an der Gedenkstätte für die Anschläge vom 11. September 2001 teilnehmen. Überdies sind Begegnungen mit katholischen Kirchenvertretern, Jugendlichen, Einwanderern, Obdachlosen, Gefangenen und Familien vorgesehen.