Verletzte bei Pfefferspray-Angriff auf Asylbewerber in Brandenburg

Verletzte bei Pfefferspray-Angriff auf Asylbewerber in Brandenburg
Bei einem vermutlich fremdenfeindlichen Angriff mit Pfefferspray sind in Brandenburg zahlreiche Bewohner einer Asylbewerberunterkunft verletzt worden. Ein 28-jähriger Mann aus Dresden wurde als Tatverdächtiger festgenommen, wie die Polizei in Cottbus am Mittwoch mitteilte.

Nach dem Angriff am Dienstagabend in Halbe im Kreis Dahme-Spreewald wurden insgesamt 35 Menschen medizinisch behandelt. 14 Verletzte, unter ihnen fünf Kinder, wurden ins Krankenhaus gebracht. Im Einsatz waren 102 Rettungskräfte, darunter fünf Notärzte.

Der Tatverdächtige sei bei einer Baufirma angestellt, die in Halbe in der Asylbewerberunterkunft im Ortsteil Massow an Bauarbeiten beteiligt sei, hieß es. Er wohne in einem Hotel vor Ort, das ebenfalls als Wohnunterkunft für Asylbewerber genutzt werde. Der Mann hatte eine Zugangsberechtigung zu der Flüchtlingsunterkunft. Laut Polizei war er angetrunken und wurde positiv auf Amphetamine und Methamphetamin getestet.

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