Bank für Kirche und Diakonie präsentiert Rekordwerte

Geld und Kirche

Foto: epd-bild / Jens Schulze

Bank für Kirche und Diakonie präsentiert Rekordwerte
Die Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) hat neue Rekordzahlen vorgelegt. Bei Bilanz, Kundeneinlagen und Krediten seien im Geschäftsjahr 2014 Höchstwerte erzielt worden, sagte der Vorstandsvorsitzende der evangelischen Kirchenbank, Ekkehard Thiesler, am Mittwoch vor der Generalversammlung in Dortmund.

Die Bilanzsumme stieg zum Stichtag 31. Dezember um ein Prozent auf gut 4,8 Milliarden Euro. Der Jahresüberschuss, an dem die Mitglieder wie in den Vorjahren mit sieben Prozent Dividende beteiligt werden, beträgt rund 7,3 Millionen Euro. Die Einlagen wuchsen um ein Prozent auf 4,1 Milliarden Euro, mit den Wertpapieranlagen der Kunden sind es 6,1 Milliarden Euro. Das Kundenkreditgeschäft stieg um fünf Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Zufrieden zeigte sich Thiesler vor rund 250 Mitgliedern der Bank auch mit der Eigenkapitalausstattung von 15,4 Prozent, dies unterstreiche die Solidität der KD-Bank.

244 Millionen Euro als neue Darlehen für Krankenhäuser, Kindergärten und Alten- und Behinderteneinrichtungen

An neuen Darlehen stellte die Bank im vergangenen Jahr die Rekordsumme von 244 Millionen Euro für die Finanzierung kirchlicher und diakonischer Projekte wie Krankenhäuser, Kindergärten oder Alten- und Behinderteneinrichtungen sowie für den Wohnungsbau bereit. Das war ein Plus von 27 Prozent gegenüber 2013.

Mitglieder der KD-Bank, die zu den 20 größten deutschen Genossenschaftsbanken gehört, sind über 4.200 kirchliche und diakonische Institutionen. Die Bank betreut rund 7.000 Einrichtungen in Kirche und Diakonie sowie mehr als 30.000 Privatkunden. Thiesler verwies in seinem Bericht auf die 90-jährige Geschichte der Bank, deren älteste Wurzel - die Landeskirchliche Kredit-Genossenschaft Sachsen - 1925 als erste evangelische Kirchenbank in Deutschland gegründet wurde.

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