Volksinitiative für Gottesbezug bekommt mehr als 25.000 Unterschriften

Volksinitiative für Gottesbezug bekommt mehr als 25.000 Unterschriften
Der Kieler Landtag muss sich erneut mit der Aufnahme eines Gottesbezugs in die Verfassung Schleswig-Holsteins befassen. Die entsprechende Volksinitiative hat die notwendigen Unterschriften-Zahl übertroffen.

In Schleswig-Holstein ist die Volksinitiative für einen Gottesbezug in der Landesverfassung am Ziel. Mehr als 25.000 Schleswig-Holsteiner unterstützten das Anliegen, bestätigte ein Sprecher der Volksinitiative am Freitag dem epd. Damit der Landtag das Thema Gottesbezug abermals aufgreift, waren 20.000 Unterschriften notwendig.

Der Kieler Landtag hatte am 8. Oktober 2014 eine Formulierung für die Präambel der neuen Landesverfassung ohne Gottesbezug beschlossen. Unterstützt wird die Volksinitiative von den beiden früheren Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen (CDU) und Björn Engholm (SPD), Vertretern der Nordkirche, des Erzbistums, der Schura (Islamische Religionsgemeinschaften) und des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden.

Lehnt der Landtag die im März 2015 gestartete Volksinitiative allerdings ab, müssten erneut 80.000 Unterschriften für ein Volksbegehren gesammelt werden. Kommt es dann zum Volksentscheid, müssten mehr als 1,1 Millionen Schleswig-Holsteiner für das Anliegen stimmen.

Meldungen

Top Meldung
bunte Sparschweine
Schon lange ist klar, die evangelische Kirche muss sparen. Kurz vor der Jahrestagung des Kirchenparlaments legt das Kirchenamt in Hannover Zahlen vor: Bis 2030 sollen 17 Millionen Euro eingespart werden. Die Streichliste ist lang.