Kirchen gedenken der Vernichtung der Armenier

Kirchen gedenken der Vernichtung der Armenier
Mit einem ökumenischen Gottesdienst im Berliner Dom erinnern christliche Kirchen am heutigen Donnerstag an die Vertreibung und Vernichtung der Armenier vor 100 Jahren im Osmanischen Reich.

Veranstalter sind die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), die katholische Deutsche Bischofskonferenz und die Armenische Apostolische Kirche. Insgesamt wollen sechs Kirchen der Verbrechen an den Armeniern gedenken, die am 24. April 1915 begannen und bis zu 1,5 Millionen Todesopfer zur Folge hatten.

Nach dem Gottesdienst wird Bundespräsident Joachim Gauck im Dom sprechen. Die Jugendorganisation des Zentralrats der Armenier plant im Anschluss zudem einen Trauerzug mit Kerzen zum Brandenburger Tor.

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Sie sind das 13. Synodenpräsidium: Präses Anna-Nicole Heinrich (Mitte), Vizepräsides Elke König (M. re.) und Andreas Lange (o. M.), Beisitzer Marten Siegmund (M. li.), Uwe Becker (o. li.), Gabriele Hoerschelmann (o. re.) und Andrea Bleher (u. M.).
Die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat ihr Präsidium vervollständigt. Elke König und Andreas Lange bleiben Vizepräsides.