"Pegida" sagt Demonstration an Rosenmontag in Düsseldorf ab

"Pegida" sagt Demonstration an Rosenmontag in Düsseldorf ab
Die islamfeindliche "Pegida"-Bewegung demonstriert am Rosenmontag doch nicht in Düsseldorf.

Wie die Düsseldorfer Polizei mitteilte, sagte die Anmelderin Melanie Dittmer die ursprünglich für diesen Tag geplante "Dügida"-Demonstration am Dienstag ab. Zuvor habe die Polizei ihr angekündigt, die Veranstaltung unter den gegebenen Umständen zu verbieten.

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Ein Verbot hatten Vertreter der lokalen Politik, Einzelhändler, Gastronomen und die Rheinbahn mit Blick auf die Karnevalsfeiern gefordert. Auch der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) hatte darauf hingewiesen, dass bereits der Rosenmontagszug am Vormittag zahlreiche Polizeikräfte binde.

In einer Videobotschaft auf der Facebook-Seite der Gruppe begründete die Anmelderin Dittmer die Absage mit dem Wunsch von "Dügida"-Teilnehmern, Karneval zu feiern. Sie rief Unterstützer dazu auf, sich an den Karnevalstagen als Mohammed, Salafist oder Terrorist zu verkleiden. Die nächste Demonstration des islamfeindlichen Bündnisses kündigte sie für den 23. Februar an. Zur letzten "Dügida"-Demonstration am Montagabend waren nur rund 90 Teilnehmer gekommen.