Nach Brandanschlägen in Vorra: Spurensicherung sucht weiter

Nach Brandanschlägen in Vorra: Spurensicherung sucht weiter
Nach dem Brandanschlag auf geplante Asylunterkünfte im fränkischen Vorra hat die Polizei weiter keine konkreten Hinweise auf die Täter.

In den drei ausgebrannten Gebäuden sei nach wie vor die Spurensicherung unterwegs, sagte eine Polizeisprecherin in Nürnberg am Montag dem epd.

Die Gebäude könnten auch in den nächsten Tagen nicht wieder freigegeben werden. Die geplanten Flüchtlingsunterkünfte hatten in der Nacht zum Freitag gebrannt. An einem Nebengebäude wurden ausländerfeindliche Schmierereien mit Hakenkreuzen entdeckt.

20-köpfige Sonderkommission ermittelt

Die Ermittler gehen von Anschlägen mit einem rechtsextremen Hintergrund aus. Die Fahndungsaufrufe an die Bevölkerung hätten allerdings "nur spärliche Hinweise" gebracht, hieß es. Das Bayerische Landeskriminalamt hat für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro ausgesetzt. Eine 20-köpfige Sonderkommission "Vorra" ermittelt.

Die leerstehende Gaststätte, das leerstehende Wohnhaus und die Scheune waren bereits zu Flüchtlingsunterkünften umgebaut worden. Ab Anfang Februar 2015 sollten dort 80 Asylbewerber wohnen.

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