KfW fördert Landwirtschaft in Schwellenländern

Reisfeld in Indien

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Die KfW will Kleinbauern beim Anbau und bei der Vermarktung ihrer Erzeugnisse unterstützen.

KfW fördert Landwirtschaft in Schwellenländern
Am Montag wurde ein Rahmenabkommen über 400 Millionen Euro mit dem UN-Agrarfonds beschlossen. Ein erster Kredit über ein Viertel dieser Summe wurde bereits gewährt.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Bankengruppe unterstützt im Auftrag des Entwicklungsministeriums die Landwirtschaft in Schwellenländern. Am Montag wurde in Berlin ein Rahmenabkommen über 400 Millionen Euro mit dem UN-Agrarfonds Ifad geschlossen, wie die staatliche Bank mit Sitz in Frankfurt am Main mitteilte. Ein erster Förderkredit in Höhe von 100 Millionen Euro ist unterzeichnet.

"Der weltweite Nahrungsmittelbedarf wird sich in den kommenden 50 Jahren verdoppeln", sagte KfW-Vorstandsmitglied Norbert Kloppenburg. Daher seien massive Investitionen nötig. Zugleich sei Armut am weitesten in den ländlichen Regionen von Schwellenländern verbreitet.

Die KfW-Mittel sind für Investitionen auf dem Land zur Steigerung der Agarproduktion und zum Aufbau von Finanzsystemen bestimmt. Zugleich sollen Kleinbauern Hilfe bei der Vermarktung ihrer Erzeugnisse und bei der Klärung von strittigen Landrechten erhalten. Ziel ist, die Ernährungssicherheit zu erhöhen.

Kloppenburg unterstrich, dass gleichzeitig Zuschüsse oder sehr günstige Kredite für die Landwirtschaft auf die ärmsten Länder, besonders in Afrika konzentriert werden könnten. Kleinbauern stünden für die KfW und für Ifad im Zentrum ihrer Arbeit im Agrarsektor, sagte er.

Ifad-Präsident Kanayo F. Nwanze hob die Rolle der Familienbetriebe hervor. "Die weltweit 500 Millionen kleinen Bauernhöfe sichern die Ernährung und den Lebensunterhalt von Milliarden von Menschen", sagte er.

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