Berliner Moschee-Brand: Verdächtiger gefasst

Berliner Moschee-Brand: Verdächtiger gefasst
Im Fall des mutmaßlichen Brandanschlags auf die Mevlana-Moschee in Berlin-Kreuzberg gibt es offenbar einen Tatverdächtigen. Nach Medienberichten vom Samstag ermittelt die Berliner Staatsanwaltschaft gegen einen aus Jordanien stammenden Mann, der bereits wegen anderer Brandstiftungsvorwürfe in Untersuchungshaft sitzt.

Gegen ihn gebe es nach Angaben eines Sprechers der Staatsanwaltschaft Verdachtsmomente, aber keinen dringenden Tatverdacht, berichten "Berliner Morgenpost" und "Spiegel" in ihren Internetausgaben. Ein politischer Hintergrund sei noch völlig offen.

Der Brand zerstörte am 12. August einen noch nicht fertiggestellten Anbau der Moschee in Berlin-Kreuzberg und beschädigte die Fassade. Zunächst war ein technischer Defekt als Brandursache in Betracht gezogen worden. Später fanden die Ermittler dann aber Reste von Brandbeschleunigern. Die langwierigen Ermittlungen hatten zuletzt viel Unmut bei muslimischen Verbänden ausgelöst. 

Meldungen

Top Meldung
Sterbender im Hospiz
Die beiden großen Kirchen haben sich enttäuscht über das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Sterbehilfe geäußert. Man befürchte, dass alte und kranke Menschen nun subtil unter Druck gesetzt würden, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.