Franz Alt: Umweltzerstörung ist Dritter Weltkrieg

Franz Alt: Umweltzerstörung ist Dritter Weltkrieg
Die Menschheit befindet sich nach Ansicht des Publizisten Franz Alt "mitten in einem Dritten Weltkrieg gegen die Natur".

Das Ausmaß der Umweltzerstörung sei eine Katastrophe für den Planeten, sagte er am Sonntag zum Auftakt der Hamburger Klimawoche in der Hauptkirche St. Petri. Die Abschaffung von Atom- und Kohlestrom und ein noch stärkerer Ausbau der erneuerbaren Energien seien zu einer "Überlebensfrage der Spezies Mensch" geworden, sagte der 76-Jährige.



Die Sonne liefere das 15.000-fache der Energiemenge, die weltweit gebraucht werde, sagte Alt weiter. Hinzu komme die Windenergie, und beides seien "Geschenke des Himmels". Jeder Mensch könne heutzutage wissen, dass der Klimaschutz das vordringlichste Problem überhaupt sei - dennoch würden Millionen Tonnen Treibhausgase weiter in die Luft geblasen. "Das ist Evolution rückwärts", sagte der langjährige TV-Journalist und Buchautor.



Bei der Hamburger Klimawoche präsentieren bis zum 30. August Experten, Initiativen und Gruppen nachhaltige Ideen zum Klimaschutz. Über aktuelle Klimathemen informieren die Klimaforscher Mojib Latif, Hermann Held und Claudia Schmitt.

Einer der Höhepunkte ist das "Klima-Konzert" am Montag (25. August) in der Hauptkirche St. Petri. Ab 20 Uhr erklingen Werke von Bach, Britten, Morricone und Vivaldi, in denen die Komponisten sich mit den Naturgewalten auseinandergesetzt haben.

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