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Geerntet und fotografiert

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Geerntet und fotografiert
Pralle Tomate im Kasten

Ingar Krauss

Pralle Tomate im Kasten

Ingar Krauss

Seine bodenständigen Motive findet Ingar Krauss in der ländlichen Umgebung seines Ateliers im Oderbruch bei Berlin. Er ist ein naturverbundener Künstler, der selbst erntet, was er darstellt.

Gurke am Stil von innen zu sehen

Ingar Krauss

Der gebürtige Ostberliner Krauss baut bühnenartige Kästen in verschiedenen Größen und inszeniert darin Gemüse, Früchte, Getreide, Blumen und auch Tiere unter natürlichem Licht.

Eine ausgestopfter Hase guckt in Bild nach links, aufmerksam

Ingar Krauss

Der Künstler bildet auch Tiere ab. Bei seiner Fotografie entstehen schwarzweiße Negative, die er auf Silbergelatinepapier vergrößert; ein Verfahren, das heute als analog bezeichnet wird. Diese analogen Schwarzweiß-Fotografien werden daraufhin von Hand mit einer Lasur aus Ölfarbe bearbeitet.

Vier Sonnenhutstängel stehen im Bild

Ingar Krauss

Vergänglichkeit wird in der Natur sichtbar. Das Fest Erntedank lädt zur Besinnung ein. Zum Nachdenken über das Leben im Rhythmus der Natur.

Selleriestaude, die Blätter sind oben gebeugt

Ingar Krauss

Ausdrucksstark und traurig wirkt diese gebeugte Selleriestaude. Fast so, als wäre es Krauss gelungen, ein Porträt von der Pflanze anzufertigen.

Eine Kartoffelhälfte ist links im Bild und ein Mangoldblatt steht rechts

Foto: Ingar Krauss

Krauss entwickelt seine Fotos selbst in der eigenen Dunkelkammer. Sein Werk ist eine entschleunigte, künstlerische Auseinandersetzung mit den Themen Ernte, Ackerbau, Jahreszeiten und Stimmungen in der Natur.

Ein Fisch steht auf dem Kopf links im Bild, eine Kornähre steht rechts

Ingar Krauss

Die Werke von Krauss werden oft als Stillleben bezeichnet. Sie wirken auch, als wären sie rein mit Ölfarbe gemalt.

Mehrere Porreestängel hängen über einer Leine

Ingar Krauss

Die Bilder von Krauss wirken surreal, manchmal düster, zeitlos, keinem Trend gehorchend, keiner Schule zurechenbar. Die Inspiration kommt für ihn aus seinem unmittelbaren Erfahren der Natur.

Vier tote Enten liegen auf einem Haufen.

Foto: Bernd Borchardt

Konzentriert und intensiv lassen sich die Bilder von Ingar Krauss beschreiben. Er wurde Mitte der 2000er Jahre international bekannt, prämiert und vielfach ausgestellt.

Fünf Gurken sind zusammengebunden und stehen im Bild

Ingar Krauss

Krauss lässt sich von persönlichen Naturerfahrung im Oderbruch inspirieren, einem Landstrich, der von Ackerbau und einem dörflichen Leben geprägt ist.

Ein Bild von dem aufgeschlagenen Bildband

Foto: Hartmann Books

Das Buch "Ingar Krauss, 39 Bilder" ist im Verlag Hartmann Books erschienen. Der 96-seitige Bildband mit 39 farbigen Abbildungen 22,6 x 28,6 cm bietet einen Überblick über die Arbeiten, die der Künstler selbst als Stillleben einordnet. Ein Essay von Ulf Erdmann begleitet die Kunstwerke. Der Bildband kostet 38 € (ISBN 978-3-96070-003-6). Weitere Informationen unter www.hartmanprojects.com

Ingar Krauss fotografiert Ernteerzeugnisse, manchmal auch Tiere in der Natur. Das Besondere dabei ist, dass er und seine Freunde das Obst und Gemüse selbst auf dem Land ernten. Anschließend ordnet Krauss seine Motive künstlerisch an und bildet sie mit analogem Fotoverfahren ab. Zum Abschluss bearbeitet er wie ein Maler seine Werke mit einer Lasur aus Ölfarbe. Der Arbeitsprozess ist naturnah und entschleunigt, ebenso wirken auch die Bilder. Sie sind als Fotobuch im Verlag Hartmann Books erhältlich.
Sarah Salin