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© Jan von Holleben2011: Ich war's! 7 Wochen ohne AusredenDer Ehrliche ist immer der Dumme. Nicht nur in Bewerbungsschreiben oder Steuererklärungen wird die Wahrheit deshalb gern "gerundet", auch Missgeschicke und Rücksichtslosigkeiten im Miteinander kaschiert man gern mit einer guten Story. Doch wer sich mit Ausreden aus einer misslichen Lage befreit, vertuscht damit nicht nur seine Fehler, sondern auch immer ein bisschen sich selbst. Wer nicht aufrichtig zu seinen Taten stehen kann, dem kommt mitunter der aufrechte Gang ganz abhanden.
Das Motto "Ich war’s! Sieben Wochen ohne Ausreden" war durchaus als Befreiungsschrei gedacht: Aussteigen aus dem Schwarzen-Peter-Spiel. "Was töricht ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er die Weisen zuschanden mache", schreibt Paulus an die Korinther (1. Kor 1,27). Damit hat der ehrliche Dumme einen starken Partner, der für ihn einsteht.
"7 Wochen Ohne" im Laufe der Zeit
Beliebte Fastenaktion ohne Langeweile
Auf Alkohol und Fleisch zu verzichten, war früher üblich. Die evangelische Fastenaktion "7 Wochen Ohne" ist etwas subtiler - und auch spannender: Wer daran teilnimmt, verzichtet auf Lügen, Ehrgeiz oder Zaudern.
Seit 1983 lädt die evangelische Kirche zur Fastenaktion "7 Wochen Ohne" ein. Ursprünglich begleitete sie das Fasten ganz klassisch, doch im Laufe der Jahre hat sich ihr Fokus verändert. Heute ist "7 Wochen Ohne" eine eigenständige Fastenbewegung, an der Millionen Menschen teilnehmen. Ein Rückblick auf einige der Themen der vergangenen Jahre.
Diese Galerie wurde erstmal 2017 veröffentlicht.

