Neustart nach dem Krieg: Die EKD wird 75

Gedenktafel zur EKD-Gründung

© epd-bild/Andreas Fischer

Heute erinnert eine Gedenktafel an der Kirche des Diakoniezentrums Hephata in Schwalmstadt-Treysa (Hessen) an die Tagung der Kirchenkonferenz vom 27. bis 31. August 1945. 120 Kirchenführer aus den 28 Landeskirchen kamen zusammen, um die Neuordnung der Kirche zu beschließen. Die EKD wird darin als ein "Bund lutherischer, reformierter und unierter Kirchen" beschrieben.

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Historischer Ort

Heute erinnert eine Gedenktafel an der Kirche des Diakoniezentrums "Hephata" in Schwalmstadt-Treysa (Hessen) an die Tagung der Kirchenkonferenz vom 27. bis 31. August 1945. 120 Kirchenführer aus den 28 Landeskirchen kamen zusammen, um die Neuordnung der Kirche zu beschließen. Die EKD wird darin als ein "Bund lutherischer, reformierter und unierter Kirchen" beschrieben.

Anika Kempf
Jörg Echtler

EKD und Kirchen

Die EKD ist keine eigene Kirche, sondern sie ist ein Dach, ein Zusammenschluss vieler protestantischer Kirchen in Deutschland. Die einzelnen Mitgliedskirchen sind zum Teil recht unterschiedlich, so verschieden wie die deutsche Landschaft und die Konfessionen. In der EKD finden sie zusammen – auch, um mit einer Stimme sprechen zu können.
Neustart nach dem Krieg: Die EKD wird 75
Im Sommer 1945 kamen rund 120 Kirchenvertreter im nordhessischen Treysa zusammen, um über die Zukunft der evangelischen Kirche zu beraten. Ein Treffen noch ganz im Zeichen des Krieges, mit kärglicher Kost und den dunklen Schatten der Vergangenheit. Am Ende stand ein Zusammenschluss lutherischer, reformierter und unierter Landeskirchen - die Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) war geboren.