© Matthias Jung
Das Einstehen für Frieden und Gerechtigkeit ist für Antje Heider-Rottwilm eine Lebensaufgabe. "Die Frauen -, Friedens-, Versöhnungs- und Menschenrechtsarbeit liegen mir sehr am Herzen." Dafür setzte sich die Theologin zeitlebens ein - ob als Studierendenpastorin, Leiterin der Europaabteilung der EKD oder seit 2009 als Vorsitzende des ökumenischen Netzwerks "Church and Peace". "Eigentlich begann es, als ich in der Schule Mitte der 1960er Jahre immer mehr über Faschismus, Holocaust und die Gräuel des Zweiten Weltkriegs erfuhr und eine Biografie über Dietrich Bonhoeffer las", erzählt Heider-Rottwilm. Für sie gibt es keine Alternative, als sich unaufhörlich gegen Gewalt und Militarisierung zu engagieren und sich für gewaltfreie Konfliktlösungen einzusetzen. Ein Umdenken ist nötig: "Klimagerechtigkeit, Abrüstung, Demilitarisierung der Politik, eine andere Ökonomie, eine andere Landwirtschaft ... wir wissen doch, was dringend notwendig ist", sagt Heider-Rottwilm. "Das Notwendige wird aber nur dann geschehen, wenn jede und jeder von uns alles ihr oder ihm Mögliche tut."
"Das Notwenige wird nur dann geschehen, wenn jeder alles ihm Mögliche tut"
Das Einstehen für Frieden und Gerechtigkeit ist für Antje Heider-Rottwilm eine Lebensaufgabe. "Die Frauen -, Friedens-, Versöhnungs- und Menschenrechtsarbeit liegen mir sehr am Herzen." Dafür setzte sich die Theologin zeitlebens ein - ob als Studierendenpastorin, Leiterin der Europaabteilung der EKD oder seit 2009 als Vorsitzende des ökumenischen Netzwerks "Church and Peace". "Eigentlich begann es, als ich in der Schule Mitte der 1960er Jahre immer mehr über Faschismus, Holocaust und die Gräuel des Zweiten Weltkriegs erfuhr und eine Biografie über Dietrich Bonhoeffer las", erzählt Heider-Rottwilm. Für sie gibt es keine Alternative, als sich unaufhörlich gegen Gewalt und Militarisierung zu engagieren und sich für gewaltfreie Konfliktlösungen einzusetzen. Ein Umdenken ist nötig: "Klimagerechtigkeit, Abrüstung, Demilitarisierung der Politik, eine andere Ökonomie, eine andere Landwirtschaft ... wir wissen doch, was dringend notwendig ist", sagt Heider-Rottwilm. "Das Notwendige wird aber nur dann geschehen, wenn jede und jeder von uns alles ihr oder ihm Mögliche tut."
Krieg und Frieden
Warum mir das 2019 wichtig war - Anika Kempf, Foto-Redakteurin bei evangelisch.de: Diese Fotogalerie ist ein "Best of 2019", da der Fotograf Matthias Jung über einen langen Zeitraum charismatische Portraits von mehreren Friedensaktivisten gemacht hat. Diese geben eine Bandbreite wieder: von "Spontis", die sich seit Beginn der Friedensbewegung engagieren bis zu jungen Friedensaktivisten. So hatte er die die Vielfalt der Friedensbewegung eingefangen. Die großformatigen Fotos und dazugehörigen Texte, die zusätzlich auf der Synode der EKD in Dresden in einer Onlineausstellung zu sehen waren, riefen ein lebendiges Echo hervor und rückten das Thema Frieden in den Alltag.
Dieser Beitrag wurde bereits am 1.11.2019 veröffentlicht.
Für diese Menschen ist die Jahreslosung 2019 ein Lebensmotto: "Suche Frieden und jage ihm nach" (Psalm 34,15). Fotograf Matthias Jung hat Frauen und Männer getroffen, die auf eine friedlichere Welt hinwirken. Ob bei einem Studientag der "Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden". Oder beim kirchlichen Aktionstag in Büchel, wo der friedliche Protest gegen Atomwaffen mit dem Aachener Friedenspreis 2019 gewürdigt wurde. Fest zum Internationalen Friedenstag am 20. September beim Friesdensdienst Eirene in Neuwied, deren Mitarbeiter Freiwilligendienste in alle Welt vermitteln. Was bewegt Christinnen und Christen, die sich in der Friedensarbeit engagieren? Was motiviert sie? Wo sehen sie die größten Herausforderungen? In einer Galerie stellen wir Menschen vor, die sich unermüdlich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen. Frieden war auch das Schwerpunktthema der EKD-Synode im November 2019 in Dresden.

















