Woher kommen biblische Jungennamen genau?

Ein Mädchen und ein Junge machen Quatsch. Sie spielen mit Mehl.

© Jessica Byrum/stocksy

In der Bibel ist Levi der dritte Sohn von Lea und Jakob (<a href=https://www.die-bibel.de/bibelstelle/1mo29,34">1. Mos 29,34</a>). Insgesamt bekommen die beiden sechs Söhne, aus denen später sechs der zwölf Stämme Israels werden. Über Levi selbst erzählt die Bibel kaum etwas. Man erfährt allerdings, dass er seine einzige Schwester Dina rächt, als ihr Gewalt angetan wird (<a href=https://www.die-bibel.de/bibelstelle/1mo34">1. Mos 34</a>). Seine Nachfahren spielen im Volk Israel eine besondere Rolle: Zum Beispiel ist Mose, der das Volk Israel aus der Sklaverei in Ägypten führt, ein Nachfahre Levis (<a href=https://www.die-bibel.de/bibelstelle/2mo2,1-10">2. Mos 2,1-10</a>). Die "Leviten" werden außerdem diejenigen, die Gott im Tempel dienen dürfen. Sie allein kamen Gott also ganz nah. So ist es kein Wunder, dass man das Buch mit den meisten göttlichen Vorschriften (das dritte Buch Mose) auch "Leviticus" nennt. Und die Redewendung "jemandem die Leviten lesen" stammt ebenfalls aus diesem Zusammenhang. Levis Kinder wissen eben genau, wo es langgehen soll.
<br>Wenn man auf die hebräischen Wurzeln schaut, bedeutet der Name so etwas wie "anhänglich", also "Anhänger von etwas sein".

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Levi

In der Bibel ist Levi der dritte Sohn von Lea und Jakob 1. Mos 29,34. Insgesamt bekommen die beiden sechs Söhne, aus denen später sechs der zwölf Stämme Israels werden. Über Levi selbst erzählt die Bibel kaum etwas. Man erfährt allerdings, dass er seine einzige Schwester Dina rächt, als ihr Gewalt angetan wird 1. Mos 34. Seine Nachfahren spielen im Volk Israel eine besondere Rolle: Zum Beispiel ist Mose, der das Volk Israel aus der Sklaverei in Ägypten führt, ein Nachfahre Levis 2. Mos 2,1-10. Die "Leviten" werden außerdem diejenigen, die Gott im Tempel dienen dürfen. Sie allein kamen Gott also ganz nah. So ist es kein Wunder, dass man das Buch mit den meisten göttlichen Vorschriften (das dritte Buch Mose) auch "Leviticus" nennt. Und die Redewendung "jemandem die Leviten lesen" stammt ebenfalls aus diesem Zusammenhang. Levis Kinder wissen eben genau, wo es langgehen soll.
Wenn man auf die hebräischen Wurzeln schaut, bedeutet der Name so etwas wie "anhänglich", also "Anhänger von etwas sein".

Frank Muchlinsky
Anika Kempf
Sarah Salin

Geburt

Wenn ein neuer Mensch zur Welt kommt, ist das immer ein Geschenk - ein Geschenk neuen Lebens von Gott. Und - bei allen möglichen Problemen - ein Geschenk für eine Gemeinschaft.
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