Geistliche in den Konzentrationslagern der Nazis

Portrait von Jane Haining

© Museum Auschwitz-Birkenau

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Jane Haining

Jane Haining arbeitet während des Zweiten Weltkriegs als Missionarin der Church of Scotland im ungarischen Budapest. Dort leitet sie eine Mädchenschule ihrer Kirche, die darauf spezialisiert war, Juden zu missionieren. Sowohl nach Ausbruch des Krieges als auch nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Ungarn wird sie aufgefordert, das Land zu verlassen. Sie weigert sich, weil sie ihre Schützlinge nicht im Stich lassen will. Die Deutschen beschuldigen sie, Alliierte und Juden zu unterstützen. Jane Haining wird im April verhaftet und am 14. Mai 1944 unter der Nummer 79467 im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau registriert. Zwei Monate später, am 17. Juli, stirbt sie dort.

Nach dem Krieg wird sie von Yad Vashem als "Gerechte unter den Völkern" geehrt und posthum wird ihr der "British Hero of the Holocaust" Award verliehen.

Anika Kempf
Lena Christin Ohm

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Geistliche in den Konzentrationslagern der Nazis
Tausende Geistliche wurden von den Nationalsozialisten in Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert - wegen ihres Glaubens, ihrer Überzeugungen oder ihrer Vorbildfunktion für ihre Gemeinde. Ihre Lebensgeschichten sind Mahnung und Glaubenszeugnis zugleich.

Tausende Geistliche wurden von den Nationalsozialisten in Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert - wegen ihres Glaubens, ihrer Überzeugungen oder ihrer Vorbildfunktion für ihre Gemeinde. Ihre Lebensgeschichten sind Mahnung und Glaubenszeugnis zugleich.