"Ich danke Gott für Raphael“ - Mütter von Kindern mit Down Syndrom

Mutter und Sohn am Strand

© Snezhana von Büdingen

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"Dankbar, Mutter von einem so tollen Kind zu sein"

"Ich heiße Michaela Schneider. Mein Sohn heißt Jan. Jetzt ist er sechs, ich 45 Jahre alt. Von Beruf bin ich Postbeamtin. Vom Vater des Kindes lebe ich inzwischen leider getrennt. Als ich nach der Fruchtwasseruntersuchung erfuhr, dass mein Kind Trisomie 21 hat, war ich eigentlich erleichtert, dass es ‚nur' das Down-Syndrom ist, da kurz zuvor eine Ärztin zu mir gesagt hatte, 'irgendwas hat das Kind, wenn es nicht das Down-Syndrom hat, hat es etwas Anderes'…

Es gab auch traurige Momente. Aber ich habe direkt Kontakt zu Familien mit Kindern mit Down-Syndrom gesucht, mit dem Down-Syndrom-Infocenter telefoniert und mich in einer Facebook Down-Syndrom-Gruppe angemeldet…Durch meinen Glauben war und bin ich von Anfang an sehr dankbar, dass ich die Mama von so einem tollen Kind sein darf. Ich denke, wir haben eine sehr innige Beziehung."

Snezhana von Büdingen
Markus Frank Elsner
Anika Kempf
"Ich danke Gott für Raphael“ - Mütter von Kindern mit Down Syndrom
Zum Muttertag stellt evangelisch.de zwei Mütter vor, deren Kinder mit dem Down-Syndrom geboren wurden. Michaela und Sandra sprechen von ihrer Liebe zu ihren Söhnen, von ihrem Glauben – auch in schwierigen Phasen, etwa der Mitteilung der Diagnose - und von ihrem Alltag. Und sie erzählen auch vom Aufwachsen ihrer Kinder – eines (Raphael) mit Familie, das andere (Jan) ohne.