Alles hat ein Ende - nur die Rose hat zwei

Alles hat ein Ende - nur die Rose hat zwei

Auch die größte Pracht geht irgendwann zur Neige. Besonders gut kann die Richtigkeit dieser Aussage zur Zeit an den Rosen überprüft werden. Nachdem die im Frühjahr unter großen Qualen beschnittenen Exemplare tatsächlich wieder ausgetrieben und auch reichlich Blüten hervorgebracht hatten, ist nun allmählich Schluss mit dem Prunk in Rot, Rosa und Lachs. Auch die Hamburger Deerns scheinen die Inselluft gut zu vertragen und waren in den letzten Wochen nicht nur ein Augen-, sondern auch ein Nasenschmaus.

Doch wie so oft bedeutet auch bei den Rosen das Ende zugleich den Anfang von etwas Neuem. Viele Sorten blühen nämlich zweimal im Jahr. Und bei guter Pflege ist die zweite Blüte genauso prächtig wie die erste. Gute Pflege bedeutet in diesem Fall: Sobald die Blütenblätter in Richtung Boden rieseln, sollten die verwelkten Köpfe entfernt werden. Am besten ist, den Trieb, an dem sie sitzen, so weit zurückzuschneiden, dass er an der Schnittstelle die Stärke eines Bleistifts hat. Diese etwas drastisch klingende Maßnahme kräftigt die Pflanze und sorgt für einen gesunden Neuanfang.

Der natürlich auch irgendwann wieder zu einem Ende führt. Bis zum nächsten Jahr dann.

weitere Blogs

Zwei Männer in Lederhosen von der Gruppe "D´Schwuhplattler" geben sich einen Kuss bei dem CSD München.
Während in der Türkei einer queeren Kreuzfahrt das Anlegen durch die Behörden verweigert wird, erlebt Deutschland einen Pride-Monat, der so politisch ist wie schon lange nicht mehr. Gut so, findet unser Autor Wolfgang Schürger.
Du sollst Dir kein Bildnis von Gott machen - aber Gedanken machen darfst Du Dir schon... Vor allem, wenn Dein Leben aus dem Ruder läuft und Du Dich fragst: Wer steuert eigentlich gerade in diese völlig bescheuerte Richtung? Und wem kann ich mein Leid klagen?
Blaue Lichtflecken auf Kirchenbaenken
In der Hitzeperiode haben viele Kirchen einen großen Vorteil: Sie sind kühl!