Stacheldrahtzaun im Konzentrationslager

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barbed wire to demarcate the concentration camp and an old lamp

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Der Holocaust und die Opfer des NS-Terrors

Schon unmittelbar nach der Machtergreifung 1933 begannen die Nationalsozialisten mit der Verfolgung von politischen Gegnern, Juden, Sinti und Roma, Homosexuellen, "Asozialen" und "Erbkranken". Später traf es auch Kriegsgefangene und Zivilisten der vom Deutschen Reich besetzten Länder. Insgesamt gab es einer Studie des United States Holocaust Memorial Museum zufolge 30.000 Zwangsarbeiterlager, 1.150 jüdische Ghettos, 980 Konzentrationslager, 1.000 Kriegsgefangenenlager, 500 Bordelle mit Sexklaven und tausende andere Lager, die für die "Euthanasie"-Programme der Nazis genutzt wurden.

Die Vernichtung der europäischen Juden war ein erklärtes Ziel der Nationalsozialisten, das sie durch Deportation, Isolierung in Ghettos und Lagern, Massenerschießungen und Ermordungen in Gaskammern erreichen wollten. Der Völkermord an 5,6 bis 6,3 Millionen Juden wird in Israel und im Judentum auch als Shoa ("Katastrophe", "großes Unglück") bezeichnet.
Die Verwendung des Begriffs Holocaust ist umstritten: ursprünglich bezog sich das griechische Wort holókaustos ("vollständig verbrannt") auf die in der Antike verbreitete religiöse Praxis der Verbrennung von Tieren als Opfer. Über die lateinische Bibelübersetzung drang "holocaustum" in die englische Sprache ein, nicht aber in die deutsche, da Martin Luther den Ausdruck mit Brandopfer übersetzte.
Erst 1979, nach der Ausstrahlung der Fernsehserie "Holocaust - Die Geschichte der Familie Weiß" wurde diese Bezeichnung in Deutschland üblich.
Ein Grund für die Ablehnung des Begriffs "Holocaust" ist unter anderem, dass das Wort nach Ansicht vieler Juden zu sehr die Opferrolle der Ermordeten betont und einen positiven religiösen Sinn des Geschehens impliziert.

Jaczek Zieleniewicz vor dem Tor des Stammlagers Auschwitz I.
26.01.2019 - 14:51
Jacek Zieleniewicz ist 17 Jahre alt, als er verhaftet und nach Auschwitz deportiert wird. Fast zwei Jahre überlebt er in einem grausamen System, das eigentlich nur seinen Tod will. Heute tritt er für Friede, Freiheit und Freundschaft ein. Hier ist seine Geschichte.
24.01.2019 - 09:44
980 Konzentrationslager gab es im Deutschen Reich und in den besetzten Gebieten. Die Nazis ermorderten dort Millionen Menschen, beuteten sie durch Zwangsarbeit aus, internierten politische Gegner und Kriegsgefangene und missbrauchten sie in medizinischen Versuchen.
Harold Lewin
23.01.2018 - 09:27
Als Kind erlebt Harold Lewin den Aufstieg des Nationalsozialismus. Nach der Reichspogromnacht flieht er mit seiner Familie in die Niederlande und wird dort Widerstandskämpfer – bis er von den Nazis ins Konzentrationslager Buchenwald deportiert wird. Hier ist seine Geschichte.
Ignacy Golik spricht zu Journalisten.
27.01.2018 - 09:05
Zwischen vier und zwölf Wochen liegt die von der SS kalkulierte Lebenserwartung der Sklavenarbeiter im KZ Auschwitz und seinen Nebenlagern. Ignacy Golik überlebt gegen alle Erwartungen länger – fast vier Jahre ist er im Stammlager Auschwitz I. Hier ist seine Geschichte.
Vasyl Volodko
26.01.2018 - 09:00
Vasyl Volodko war ein Teenager, als er sich entschloss, Widerstand gegen Hitler zu leisten. Dafür wurde er in mehreren Konzentrationslagern und einem Gestapo-Gefängnis gefoltert und gequält, bis er an der Grenze zwischen Leben und Krematorium stand. Hier ist seine Geschichte.
Leon Weintraub überlebte das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau
25.01.2018 - 10:33
Zwangsarbeit, Hunger und Todestangst - das beschreibt die Jugend von Leon Weintraub. Er ist 13 Jahre alt, als die Wehrmacht sein Heimatland Polen überfällt. Die Nazis verschleppen ihn erst ins Ghetto Litzmannstadt, dann nach Auschwitz und in weitere KZ. Durch Glück überlebt er.
Leszek Stanowski hält die Hand hoch.
24.01.2018 - 09:00
Leszek Stanowski aus Polen ist 17 Jahre alt, als er wegen des Warschauer Aufstands gefangenen genommen und ins Konzentrationslager Flossenbürg deportiert wird. Von da an beginnt ein ständiger Kampf ums Überleben. Hier ist seine Geschichte.
Alle Inhalte zu: Der Holocaust und die Opfer des NS-Terrors
Die Westendsynagoge ist die größte Synagoge in Frankfurt
14.05.2021 - 11:48
epd
Beim 3. Ökumenischen Kirchentag haben Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche gemeinsam mit der jüdischen Gemeinde Frankfurt der Opfer der Schoah gedacht.
Instagram-Serie @ichbinsophiescholl
08.05.2021 - 06:03
epd
An diesem Sonntag (9. Mai) wäre Sophie Scholl 100 Jahre alt geworden. Doch die Widerstandskämpferin gegen das NS-Regime wurde 1932 mit nur 21 Jahren hingerichtet. Auf Instagram lassen SWR und BR Nutzer in Scholls Leben eintauchen. Die Kirche erinnert mit Gottesdiensten an sie.
Erinnerung an Sophie Scholl im Lichthof der Ludwig-Maximilians-Universität München
06.05.2021 - 17:45
Achim Schmid und Markus Springer
epd
Am 22. Februar 1943 erhielt der Münchner Pfarrer Karl Alt einen Telefonanruf. Er wurde aufgefordert, auf schnellstem Weg nach Stadelheim zu kommen, wo Sophie Scholl mit ihrem Bruder Hans sowie Christoph Probst auf ihre Enthauptung vorbereitet wurden.
Blick auf Petrikirche, Berlin
23.04.2021 - 14:23
epd
Die Stiftung House of One lässt gemeinsam mit der evangelischen Berliner Landeskirche die Nazi-Vergangenheit des 1977 gestorbenen Pfarrers Walter Hoff und der St. Petri-Gemeinde in Berlin-Mitte untersuchen.
Joseph-Carlebach-Platz mit  Grundriss der Bornplatz-Synagoge in Hamburg
08.03.2021 - 09:35
Von Thomas Morell (epd)
epd
Das Geld ist da, Platz ist vorhanden und alle Parteien sind dafür. Dennoch ist um den Wiederaufbau der Hamburger Bornplatzsynagoge ein heftiger Streit entbrannt.
Antisemitismus in all seinen Erscheinungsformen entgegenzutreten
28.01.2021 - 12:17
epd
Landesbischof Kramer von der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland hat dazu aufgerufen, Antisemitismus in all seinen Erscheinungsformen entgegenzutreten: "Wenn wir den Dingen nicht massiv widersprechen, breiten sie sich aus und das Gift der Judenfeindschaft wirkt weiter."
Thorarolle am Holocaust Gedenktag 27. Januar 2021 im Bundestag
27.01.2021 - 08:23
Gabriele Ingenthron
epd
Die über 200 Jahre alte Torarolle aus Sulzbach in der Oberpfalz hat viele Katastrophen überstanden. Nach einer aufwendigen Restaurierung in Israel wird sie nun beim Holocaust-Gedenken am 27. Januar im Deutschen Bundestag fertiggestellt.
Portraitfoto der Holocaust-Überlebenden Zdzisława Włodarczyk
27.01.2021 - 08:22
Lena Christin Ohm
evangelisch.de
Mit sechs sieht Zdzisława Włodarczyk beim Einmarsch der Wehrmacht ihre erste Leiche, mit elf muss sie sich im KZ Auschwitz-Birkenau an den Anblick gewöhnen. Sie kämpft um ihr Überleben – und um das ihres Bruders. Die seelischen Narben, die sie davonträgt, prägen ihr Leben.
Am 4. Dezember 2010, hatte sich Koch bei einem Auftritt in der Sendung "Wetten dass..." schwer verletzt.
03.12.2020 - 14:09
Interview: Judith Kubitscheck
epd
Seit seinem Unfall bei "Wetten, dass..." vor zehn Jahren sitzt der 33-jährige Schauspieler Samuel Koch im Rollstuhl. Im Interview spricht er über sein Engagement und die vielen Gründe, dankbar und zuversichtlich zu sein.
Deportation von Kurt Salomon Maier nach Gurs in Südfrankreich
22.10.2020 - 06:07
Alexander Lang
epd
Am 22. Oktober 1940 wurden mehr als 6500 Juden aus dem Südwesten Deutschlands in das berüchtigte französische Lager Gurs deportiert. Eine Überlebende erinnert sich.
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