Konfirmation

Bei der Konfirmation werden junge Menschen zu Kirchenmitgliedern mit allen Rechten und Pflichten. Zum ersten Mal sagen sie selbst "Ja" zum christlichen Glauben. Darum wird dieser Tag groß gefeiert.
Zum einen bekräftigt Gott sein Ja, das er grundlegend in der Taufe dem Täufling gegeben hat. Im Konfirmationsgottesdienst kommt dies besonders bei der Einsegnung zum Ausdruck: Die Konfirmanden werden unter Handauflegung gesegnet und erfahren so den Zuspruch Gottes. Danach erhalten sie ein Bibelwort als Konfirmationsdenkspruch. Zum andern werden die Konfirmanden auf ihre eigene Haltung zum Glauben und zu ihrer Kirche angesprochen und können auch ihr eigenes Glaubensbekenntnis vortragen, das erheblich vom Glaubensbekenntnis abweichen kann.

Vor der Konfirmation. am Tag zuvor, wird das Konfirmanden-Abendmahl gefeiert. Jesus Christus schloss mit den Jüngern diesen neuen Bund: Die Zeichen dieses Bundes sind das Brot und der Wein. Die Abendmahlsfeier erinnert an diesen neuen Bund. Konfirmanden, die hier am Abendmahl teilnehmen und mitfeiern bekennen sich zum Glauben an Jesus Christus und bekennen die Heilige christliche Kirche. Wozu also dieses Doppel-Gemoppel mit nebulös-verschwommenem Ausgang? Soll bei der Konfirmation das Bekenntnis von den Konfirmanden widerrufen werden? Soll das eine Provokation sein, die bewusst ins Konfirmationsgeschehen implantiert wurde?

Mist produzieren, als "Dünger" sozusagen! Glauben lernt man schliesslich nicht im Konfirmationsunterricht sondern ist ein longlife learning Prozess. In der Landeskirche Württemberg findet demnächst das Konfirmanden-Abendmahl statt. Am Tag darauf findet die Konfirmation statt.