Der Mond ist aufgegangen... und am 28. August ging er bereits morgens in einer partiellen Mondfinsternis unter. Wenn Sonne oder Mond sich verfinstern, faszinierte das Menschen zu allen Zeiten und konnte auch als himmlisches Zeichen gedeutet werden.
Während antike Kulturen Sonne und Mond häufig einen göttlichen Status zusprachen, sind sie in der Bibel selbst Geschöpfe Gottes. Die Aufgabe von Sonne und Mond ist es lediglich, den Tag und die Nacht zu "regieren" und die Festtermine anzuzeigen. Sonne und Mond sind also Zeichen für die Gegenwart Gottes (1. Mose 1,14-17).
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Eine Finsternis kann allerdings auch in biblischen Texten als Zeichen eines göttlichen Eingreifens verstanden werden, das durchaus auch Unglück verheißt. Bis heute kann man das Schaudern nachempfinden, das entsteht, wenn der Mondes sich rot verfärbt und langsam verdunkelt.



