Pia Pritzel
Brustkrebs
Plötzlich in der Menopause
Als mir meine Ärztin eröffnete, dass ich - 38 Jahre jung - aufgrund meiner Diagnose hormonpositiver Brustkrebs mithilfe von Medikamenten ruckizucki in die künstliche Menopause katapultiert werden sollte, heulte ich Rotz und Wasser. Nicht, weil ich meine Periode vermissen würde oder einen weiteren Kinderwunsch hätte. Gott bewahre. Ich kann sehr gern auf das monatliche Blutbad verzichten. Sondern weil ich bis dato unglaublich viel Kraft und Zeit darin investiert habe, meinen Zyklus so in den Griff zu bekommen, sodass ich nicht mehr komplett hormongaga durch die Gegend lief. Deshalb hatte ich vor der Hormonumstellung mehr Angst als vor der Chemotherapie.

