Netzwerk der alternativen Friedensnobelpreisträger zieht nach Bonn

Netzwerk der alternativen Friedensnobelpreisträger zieht nach Bonn
Das wissenschaftliche Netzwerk der Preisträger des "Alternativen Friedensnobelpreises" verlegt seinen Sitz nach Bonn.

Das Sekretariat des Right Livelihood College saß bisher in Penang, Malaysia, wie die Stadt Bonn am Freitag mitteilte. Am 26. Mai wird der neue Hauptsitz am Zentrum für Entwicklungsforschung der Universität Bonn eröffnet, wo sich bereits seit 2011 der deutsche Campus des Right Livelihood College befindet.

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Das Wissenschafts- und Bildungsnetzwerk soll dem Austausch zwischen den Preisträgern des sogenannten "Alternativen Friedensnobelpreises" mit jungen Wissenschaftlern dienen. Weltweit gibt es sieben Standorte, neben Bonn unter anderem im schwedischen Lund, in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba und in Santa Cruz in den USA.

Der "Alternative Nobelpreis" wird seit 1980 jährlich für herausragendes Engagement für Frieden, Umweltschutz und Menschenrechte verliehen. Der offizielle Name lautet "Right Livelihood Award". Im vergangenen Jahr ging er an den amerikanischen Chemiewaffen-Gegner Paul Walker, den palästinensischen Anwalt und Menschenrechtsaktivisten Raji Sourani, den kongolesischen Frauenarzt Denis Mukwege und den Schweizer Forscher Hans Rudolf Herren,