Charité und Vivantes behandeln ukrainische Verletzte

Charité und Vivantes behandeln ukrainische Verletzte
Das Berliner Universitätsklinikum Charité und die dortigen kommunalen Vivantes-Krankenhäuser wollen ukrainische Staatsangehörige behandeln, die bei den gewalttätigen Demonstrationen in Kiew vor rund drei Wochen verletzt wurden.

In Absprache mit dem Auswärtigen Amt werden noch in dieser Woche acht Patienten erwartet, teilte die Charité am Mittwoch in Berlin mit. Das Universitätsklinikum will sechs und Vivantes zwei Verletzte behandeln.

Der Charité-Vorstandsvorsitzende Max Einhäupl betonte, es sei wichtig, in einer humanitär herausfordernden Situation unbürokratisch zu helfen. Dazu wolle das Klinikum einen Beitrag leisten.

Zu den Patienten und ihren Verletzungen könnten derzeit jedoch keine  Angaben gemacht werden, hieß es weiter. Den Transport der Patienten organisiere die Bundeswehr. Die Höhe der Behandlungskosten sei derzeit unklar. Beide Häuser würden die Verletzten zunächst ohne geklärte Kostenübernahme behandeln.

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