Rüstungsgegner protestieren gegen deutschen Waffenhandel

Rüstungsgegner protestieren gegen deutschen Waffenhandel
Mit Panzerattrappen haben rund 100 Rüstungsgegner am Mittwoch vor dem Bundestag gegen den Handel mit Waffen protestiert.

Schwerpunkt des Protests waren Panzerlieferungen nach Saudi-Arabien sowie der Verkauf von Kleinwaffen an Libyen oder Kolumbien. Die Bundesregierung mache sich durch den Waffenhandel mitschuldig am Tod unzähliger Zivilisten, sagte der Buchautor und Sprecher der Deutschen Friedensgesellschaft, Jürgen Grässlin. Er forderte einen sofortigen Stopp der Lieferungen in Staaten mit autoritären Regimen.

Initiator der Aktion ist das Netzwerk "Aktion Aufschrei". Die Kampagne wird von Friedens-, Kinderrechts- und kirchlichen Organisationen getragen. Zum wiederholten Mal demonstrieren die Aktivisten am 26. Februar für ein grundsätzliches Verbot von Rüstungsexporte der Bundesregierung. Das Netzwerk fordert dazu einen entsprechenden Passus im Grundgesetz.

Zu den Unterstützern der Aktion gehören auch verschiedene Bundestagsabgeordnete. Darunter sind der Rüstungsexperte der Linken im Bundestag, Jan van Aken (Linke), der Innenexperte der Grünen, Hans-Christian Ströbele (Grüne) und die SPD-Politikerin Ute Finckh-Krämer.

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