Kirchendelegation: Philippinen brauchen weiter Nothilfe

Kirchendelegation: Philippinen brauchen weiter Nothilfe
Drei Monate nach der Taifunkatastrophe auf den Philippinen sind nach Berichten einer deutschen Kirchendelegation noch immer Hunderttausende Menschen auf dringende Hilfe angewiesen.

Der Flughafen von Tacloban und viele Gebäude lägen noch in Trümmern, berichteten Regine Buschmann und Barbara Rudolph von der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) mit Sitz in Wuppertal am Donnerstag von ihrem Besuch im Katastrophengebiet.

Nothilfe sei noch über Wochen hinaus nötig. "In drei Monaten gibt es die erste Reisernte, in einem Jahr erst die erste Kokos-Ernte, noch viel länger dauert es aufzuräumen", erklärte Oberkirchenrätin Rudolph, Leiterin der Ökumeneabteilung der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Der Taifun "Haiyan" war am 8. November mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 300 Kilometern pro Stunde auf die Ostküste der Philippinen geprallt und hatte eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Tausende Menschen kamen ums Leben, mehr als 670.000 wurden obdachlos.

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