Öko-Bank verzeichnet 2013 kräftiges Wachstum

Öko-Bank verzeichnet 2013 kräftiges Wachstum
Die GLS-Bank ist im vergangenen Jahr weiter deutlich gewachsen. Die Bilanzsumme der sozial-ökologischen Bank sei 2013 um 19,3 Prozent auf 3,24 Milliarden Euro gestiegen, sagte Vorstandsmitglied Andreas Neukirch am Dienstag in Bochum.
Deutschland spricht 2019

Bereits im Jahr 2012 war die Bilanzsumme um 20 Prozent gestiegen, 2011 um 22,5 Prozent. Der Bilanzgewinn des Bochumer Kreditinstitutes habe im Vorjahr um 54 Prozent auf 4,2 Millionen Euro zugelegt. Neukirch sprach von einem "gut befriedigenden wirtschaftliches Ergebnis". Für dieses Jahr erwartet Neukirch ein Wachstum in ähnlicher Höhe, dabei könnten die Erträge höher ausfallen.

Neukirch hob hervor, dass die Mitglieder der Genossenschaftsbank neue Geschäftsanteile in Höhe von 35,5 Millionen Euro zeichneten. Damit sei das Geschäftsguthaben um 38 Prozent auf knapp 129 Millionen Euro gestiegen. Die Zahl der Kunden sei um 16 Prozent auf 165.000 gewachsen, die Zahl der Mitglieder um 18 Prozent auf 32.400.

Die Menschen interessiert, was aus ihrem Geld wird

Die Bank hat nach den Worten von Neukirch im vergangenen Jahr ihr Angebot erweitert: Sie habe ihren ersten Aktienfonds nach strengen Nachhaltigkeits- und Transparenzstandards aufgelegt, in den im ersten Monat bereits 13 Millionen Euro geflossen seien.

"Die Frage: Was macht mein Geld? wird vielen Menschen immer wichtiger", sagte der Vorstandssprecher Thomas Jorberg in Frankfurt am Main. Die Bank rechne damit, dass der Zustrom von rund 2.000 Neukunden pro Monat im vergangenen Jahr auch dieses Jahr anhalte.

Die GLS-Bank wird nach Angaben von Jorberg ihre Gründung als "erste sozial-ökologische Bank der Welt" vor 40 Jahren auf ihrer Generalversammlung am 13. und 14. Juni im RuhrCongress Bochum feiern.

Meldungen

Top Meldung
Der Berliner Protestforscher Simon Teune geht davon aus, dass die Klimabewegung "Fridays for Future" sehr lange aktiv sein wird. "Die Ausgangsbedingungen für einen langanhaltenden Protest sind sehr gut, weil es eine breite Unterstützung gibt",