Papst: Weltwirtschaftsforum hat Verantwortung für Gemeinwohl

Papst: Weltwirtschaftsforum hat Verantwortung für Gemeinwohl
Papst Franziskus hat die Teilnehmer des Weltwirtschaftsforums in Davos dazu aufgerufen, ihrer sozialen Verantwortung gerecht zu werden.

Die Achtung der Menschenwürde und das Gemeinwohl müssten das Ziel allen Wirtschaftens sein, heißt es in seiner am Dienstag vom Vatikan veröffentlichten Botschaft an die Politiker, Unternehmensvertreter und Experten, die sich ab Mittwoch in dem Schweizer Luftkurort treffen.

Hunger und Nahrungsmittelverschwendung

"Es ist inakzeptabel, dass täglich weiterhin tausende Menschen an Hunger sterben, obwohl große Mengen Nahrung vorhanden sind und vielfach schlicht vergeudet werden", betonte der Papst. Ebenso wenig könne das Schicksal der Flüchtlinge übergangen werden, die auf der Suche nach einer würdigen Existenz häufig auf Irrfahrten ihr Leben ließen.

Wachsende Gleichheit erfordere mehr als nur ökonomisches Wachstum, fügte das katholische Kirchenoberhaupt hinzu. Notwendig seien Entscheidungen und Mechanismen für eine bessere Verteilung des Reichtums und zur Schaffung von Arbeitsplätzen.

Merkel kommt nicht nach Davos

Zum 44. Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums werden etwa 2.500 Teilnehmer erwartet, darunter rund 40 Staats- und Regierungschefs. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat ihre Teilnahme wegen ihres Skiunfalls abgesagt. Im Mittelpunkt des Treffens soll diesmal der Umgang mit dem anhaltenden Bevölkerungswachstum stehen.

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