Diakoniechef: Vertrauen in Rentensystem stärken

Diakoniechef: Vertrauen in Rentensystem stärken
Diakonie-Präsident Johannes Stockmeier hat dazu aufgerufen, das Vertrauen in das deutsche Rentensystem zu stärken. "Auch ein 18-Jähriger muss dieser großen Sozialversicherung weiter trauen können", sagte der Präsident des Evangelischen Werks für Diakonie und Entwicklung dem Evangelischen Pressedienst (epd). Er ergänzte: "Kapitalversicherungen sind keine Alternative."
18.01.2014
Bettina Markmeyer und Thomas Schiller
epd

Stockmeier verwies in diesem Zusammenhang auf die von der großen Koalition geplanten Änderungen bei der Rente: "Reformen müssen dem Ziel dienen, das Vertrauen in die Rentenversicherung zu erhalten." Es sei eine "große Schwäche" der aktuellen Rentenversprechen, dass die Interessen der jüngeren Generation nicht berücksichtigt würden.

Es sollte alles unternommen werden, in einen Dialog zu kommen, auch mit Bundestagsabgeordneten. Dabei käme die Kirche als Forum in Betracht, schlug Stockmeier vor. "Wir haben Begegnungsmöglichkeiten zwischen Jugend- und Seniorenorganisationen", erklärte er: "Es wäre die Anstrengung wert, einen Rentendialog innerhalb der Kirche und ihrer Diakonie zustande zu bringen."

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