Entwicklungsminister: Der Name Gerd Müller öffnet Türen

Entwicklungsminister: Der Name Gerd Müller öffnet Türen
Der neue Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) will mit der gleichnamigen Fußball-Legende für Entwicklungsprojekte werben. "Ich habe den Bomber Gerd Müller einmal kennengelernt und finde ihn sehr sympathisch", sagte der Bundesminister der Tageszeitung "Die Welt" (Montagsausgabe). "Ich würde ihn gern für ein Engagement in der Entwicklungspolitik gewinnen."

Der Minister erhofft sich durch seinen Namensvetter besondere Aufmerksamkeit für die Entwicklungspolitik. "Wo sich die Menschen für Fußball begeistern, öffnet der Name Gerd Müller Türen. Er wäre ein toller Botschafter für die gute Sache", ist der CSU-Politiker überzeugt. Ihn nerve es "keineswegs", wenn er auf den "Bomber der Nation" angesprochen werde.

Müller kündigte an, möglichst viele Sportler als Botschafter für die Entwicklungspolitik gewinnen zu wollen. Der 58-Jährige war bisher als Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium schon mit Fragen der Welternährung befasst. Der zehn Jahre ältere Fußballer Gerd Müller vom FC Bayern München gilt als einer der erfolgreichsten Torjäger aller Zeiten, der Deutschland 1974 auch in die Weltmeisterschaft spielte.
 

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