Bundesagentur erwartet mehr Arbeitsmigranten aus Osteuropa

Bundesagentur erwartet mehr Arbeitsmigranten aus Osteuropa
Die Bundesagentur für Arbeit rechnet für das kommende Jahr mit bis zu 180.000 Arbeitsmigranten aus Bulgarien und Rumänien.

"Da ist auch die Bundesagentur in der Mitverantwortung. Zum Beispiel, wenn es um Deutschkurse oder Aktivierungsmaßnahmen geht", sagte Heinrich Alt vom Vorstand der Bundesagentur der "Saarbrücker Zeitung" (Dienstagsausgabe).

Vom 1. Januar 2014 genießen rumänische und bulgarische Arbeitnehmer in Deutschland die volle Freizügigkeit. Sie war in den vergangenen sieben Jahren seit dem EU-Beitritt der beiden Länder eingeschränkt. Durch die Zuwanderung, aber auch durch die wachsende Erwerbsbeteiligung von Frauen und Älteren werde es vor allem für Langzeitarbeitslose schwer, wieder einen Einstieg auf dem Arbeitsmarkt zu finden, sagte Alt.

Alt beklagte eine schlechte betriebliche Integration von Langzeitarbeitslosen. Bei den Unqualifizierten liegt die Arbeitslosenquote seinen Angaben zufolge mit knapp einer Millionen Betroffener bei 20 Prozent. Bei den Qualifizierten seien es nur fünf Prozent. "Es fehlt die gute Idee, wie wir diese Menschen schrittweise wieder in betriebliche Praxis integrieren können", räumte Alt ein.

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