Winter verschlimmert Not syrischer Kinder

Refugees in Bulgaria

Foto: dpa/Vassil Donev

Winter verschlimmert Not syrischer Kinder
Das kalte und nasse Wetter belaste die physische und psychische Gesundheit der rund 5,5 Millionen vom Bürgerkrieg betroffenen Mädchen und Jungen, betonte das Kinderhilfswerk UNICEF am Dienstag in Genf.

Temperaturen um den Gefrierpunkt und Niederschläge machten besonders Kleinkinder anfälliger für Atemwegserkrankungen. Zudem drohe die Ausbreitung von Durchfallerkrankungen durch schmutziges Wasser. Harsche Wetterbedingungen könnten bei den Mädchen und Jungen, die unter erbärmlichen Bedingungen leben, die seelische Not verstärken.

Laut UNICEF sind innerhalb Syriens 4,3 Millionen Kinder von dem Konflikt betroffen. Viele sind auf humanitäre Hilfe wie Lebensmittel, Wasser und Medikamente angewiesen. In Syriens Nachbarländern Jordanien, Irak, Libanon und Türkei sowie in Nordafrika leben laut UNICEF 1,2 Millionen syrische Flüchtlingskinder. Viele davon seien in Zeltlagern und in Behelfsunterkünften einquartiert.

In Syrien plant UNICEF die Verteilung von Hilfspaketen mit Winterkleidung und Hygieneartikeln für zwei Millionen Kinder. Auch in den Aufnahmeländern will die Organisation ihre Hilfe verstärken. Im Libanon verteilt UNICEF derzeit 88.000 Pakete an Jungen und Mädchen, die aus Syrien geflohen sind.

In dem mehr als zweieinhalb Jahre dauernden Konflikt zwischen dem Assad-Regime und Rebellengruppen starben nach UN-Angaben bislang weit mehr als 100.000 Menschen. Millionen Syrer sind auf der Flucht.

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