EKD-Finanzchef: Verantwortung und Transparenz gehören zusammen

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EKD-Finanzchef: Verantwortung und Transparenz gehören zusammen
In der evangelischen Kirche herrscht nach Angaben von EKD-Finanzchef Thomas Begrich in Finanzangelegenheiten Transparenz. "Verantwortung und Transparenz gehören zusammen", sagte der Leiter der Finanzabteilung im Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) dem epd.

Die Haushalte der EKD und der 20 Landeskirchen würden von Synoden beschlossen und lägen offen. Auch die Haushalte der Kirchengemeinden würden von den gewählten Kirchenvorständen nach Regeln beschlossen, wie sie die Bürger von Kommunen und Ländern bekannt seien.

Als Reaktion auf die Vorgänge im Bistum Limburg legten mehrere Diözesen in den vergangenen Tagen die Vermögenswerte offen, die dem Bischof und nicht dem Bistum zugerechnet werden. Nebenhaushalte bestünden in der evangelischen Kirche nicht, sagte Begrich. Auch sei es ausgeschlossen, dass eine einzelne Person etwa über Ausgaben bei kirchlichen Bauprojekten entscheide. Der Finanzchef betonte, dass die Kirche ihren Mitglieder verpflichtet sei, mit den Finanzen die kirchlichen Aufgaben wirtschaftlich und sparsam zu erfüllen. Die Kontrolle der Haushalte erfolge durch unabhängige landeskirchliche Rechnungsprüfungsämter und das Oberrechnungsamt der EKD. Für alle Interessierten seien die kirchlichen Haushalte einzusehen.

Begrich erinnerte daran, dass mit dem Prozess der Einführung eines neuen kirchlichen Rechnungswesens eine stärkere inhaltliche Ausrichtung angestrebt werde. Geldanlagen erfolgten auf der Grundlage eines Leitfaden für ethische und nachhaltige Finanzanlagen. "Wir sind es unseren Mitgliedern schuldig, mit dem Geld, das sie uns für kirchliche Arbeit anvertrauen, so verantwortungsvoll wie möglich umgehen", ergänzte der Finanzchef.

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