Welternährungsprogramm weitet Syrien-Hilfe aus

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Welternährungsprogramm weitet Syrien-Hilfe aus
Das Welternährungsprogramm (WFP) weitet wegen des wachsenden Ausmaßes der humanitären Krise in Syrien seine Lebensmittelhilfe für die betroffene Zivilbevölkerung aus.

Bis zum Jahresende will die UN-Organisation mit Sitz in Rom nach eigenen Angaben vom Freitag sieben Millionen Syrer im Inland und in den Nachbarländern versorgen. Derzeit liefert es Nahrungsmittel an 2,5 Millionen Syrier, die in ihrem Heimatland wegen der Kämpfe keinen ausreichenden Zugang zu Nahrung haben, sowie an 800.000 Flüchtlinge in den angrenzenden Ländern.

In der offenbar von Regierungstruppen zurückeroberten Rebellenhochburg Al-Kusair verteilte das Welternährungsprogramm über die Partnerorganisation des Syrischen Arabischen Roten Halbmonds in den vergangenen Tagen Lebensmittelrationen für 2.500 Anwohner. Weitere 5.000 Flüchtlinge aus der umkämpften Stadt erhielten den Angaben zufolge Essensrationen in Schulunterkünften und Zelten in mehreren Nachbarstädten.

"Die Gewalteskalation und die dadurch ausgelöste humanitäre Krise sind für das Welternährungsprogramm die weltweit komplexeste und größte Notlage", betonte das WFP. Von den von den Vereinten Nationen als Gesamtbedarf für Nothilfe für Syrien geschätzten 4,4 Milliarden Dollar entfällt demnach eine Milliarde auf Lebensmittelhilfen des WFP.

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