EKD-Pfingstbotschaft erinnert an Opfer in Kriegsregionen

EKD-Pfingstbotschaft erinnert an Opfer in Kriegsregionen
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, ruft in seiner Pfingstbotschaft zum Gebet für Menschen in den weltweiten Konfliktherden auf. "Die brutale Gewalt in Syrien lässt unseren Atem stocken", erklärte der Theologe in Hannover. Militärische Kraft könne keinen nachhaltigen Frieden bewirken. Schneider: "Darum bitten wir besonders an diesem Pfingstfest um Gottes Geist für die politisch Verantwortlichen, die Kämpfenden und alle Opfer in allen Kriegsregionen.

Der EKD-Ratsvorsitzende trat auch für eine Kultur des friedlichen Umgangs miteinander ein, "auch in Wahlkämpfen". Schneider erinnerte an den 34. Deutschen Evangelischen Kirchentag vom 1. bis 5. Mai in Hamburg. Mit der biblischen Losung "Soviel du brauchst" habe das Christentreffen daran erinnert, dass Christen für eine "Ethik des Genug" einstehen sollten. Dies könne auch die Einstellung zum Luxus ändern.

Christen sollten trotz aller Existenzängste und Enttäuschungen öffentlich für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung eintreten, fügte Schneider hinzu. "Nicht mit Gewalt und militärischer Kraft zieht Gottes Geist in uns Menschen ein, sondern sanftmütig und beharrlich", betonte der oberste Repräsentant von rund 24 Millionen Protestanten in Deutschland. Pfingsten feiere die "wunderbare Einkehr von Gottes Geist in den Geist von Menschen. Diese Einkehr bewirkt Befreiung und einen neuen Aufbruch."

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