Schwarzer Rauch: Keine Entscheidung über neuen Papst

Deutschland spricht 2019
Schwarzer Rauch: Keine Entscheidung über neuen Papst
Die erste Abstimmung im Konklave hat wie erwartet keine Entscheidung über den neuen Papst gebracht.

Am Dienstagabend quoll schwarzer Rauch aus dem Schornstein auf der Sixtinischen Kapelle im Vatikan. Damit signalisierten die 115 wahlberechtigten Kardinäle, dass keiner unter ihnen die nötigen zwei Drittel der Stimmen auf sich vereint hat. Die Wahl wird am Mittwoch fortgesetzt.

Seit Dienstagnachmittag suchen die Kardinäle aus aller Welt abgeschirmt von der Öffentlichkeit den Nachfolger von Benedikt XVI. Der aus Deutschland stammende Pontifex hatte als erster Papst der Neuzeit aus Altersgründen seinen Rücktritt erklärt. Am 28. Februar legte der 85-jährige Joseph Ratzinger sein Amt nieder und verließ den Vatikan. Er war im April 2005 zum Oberhaupt der mehr als eine Milliarde Katholiken weltweit gewählt worden.

Die Suche nach seinem Nachfolger, dem 266. Papst der Kirchengeschichte, wird am Mittwochvormittag fortgesetzt. Bis zum Mittag sind zwei weitere Wahlgänge möglich, am Nachmittag ebenfalls zwei Abstimmungen. Für das Erreichen der Zwei-Drittel-Mehrheit müssen mindestens 77 Kardinäle für einen der Kandidaten stimmen. Ist die Wahl erfolgreich, steigt weißer Rauch auf. Im Anschluss zeigt sich das neugewählte Kirchenoberhaupt auf dem Balkon des Petersdoms.