Berliner Gedächtniskirche macht das Licht aus

Berliner Gedächtniskirche macht das Licht aus
Die Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche bleibt in den kommenden Wochen abends dunkel. Grund ist der Einbau einer neuen Beleuchtungsanlage zwischen den blauen Glaswänden des Westberliner Wahrzeichens.

Durch den Einbau von energiesparenden LED werde der Stromverbrauch um 75 Prozent verringert, teilte die Gemeinde am Montag in Berlin mit. Bisher erleuchten fast hundert 400-Watt-Strahler die Kirche auf dem Breitscheidplatz in ihrem charakteristischen Blau. Die jährlichen Stromkosten liegen bei bis zu 40.000 Euro. Dies soll sich durch den Einbau von 720 sparsamen 13-Watt-LED ändern.

Damit leiste die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche auch einen großen Beitrag zum Klimaschutz, hieß es. Der Umbau wird vom Land Berlin unterstützt. Auch der blau leuchtete Glockenturm solle umgerüstet werden. Dafür sei die Gemeinde aber auf Spenden angewiesen.

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