Sachsen-Anhalt wirbt in den USA für Lutherdekade

Sachsen-Anhalt wirbt in den USA für Lutherdekade

Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt hat bei einer Reise in die USA für die Lutherdekade in Deutschland geworben. Die tourismuswirtschaftliche Werbung zum Reformationsjubiläum werde ein "dauerhafter Prozess, den wir nicht loslassen und weiter verstärken wollen", erklärte Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) am Dienstag in Magdeburg nach seiner USA-Reise zusammen mit Kultusminister Stephan Dorgerloh (SPD).

Dorgerloh berichtete von Treffen zur Intensivierung der mehr als 300 Jahre bestehenden transatlantischen Beziehungen der Franckeschen Stiftungen in Halle sowie von Gesprächen mit Repräsentanten der "United Church of Christ". Die Vereinigte Kirche Christi habe eine Reise all ihrer Bischöfe für 2015 in das "Lutherland" angekündigt. Zur Verstärkung der Werbung in den USA seien unter anderem Präsentationen, Schulpartnerschaften sowie eine Ausstellung "Luther-Box" geplant, die jeweils an Stationen quer durch die USA entfaltet werden könne.

Zu der Delegation gehörten auch Mitarbeiter der Investitions- und Marketinggesellschaft des Landes, der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt sowie der Beauftragte der mitteldeutschen Landesbischöfin Ilse Junkermann für Reformation und Ökumene, Siegfried Kasparick. Die 2008 eröffnete Lutherdekade soll bundesweit mit verschiedensten Veranstaltungen bis 2017 führen. Dann jährt sich der Thesenanschlag Martin Luthers (1483-1546) in Wittenberg zum 500. Mal. Das Ereignis gilt als Beginn der Kirchenreformation.

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