Alles für die Katz: Deutschlands beliebtestes Haustier steht von Samstag an im Mittelpunkt einer Sonderausstellung im Bremer Übersee-Museum. Unter dem Titel "Kult Katze!" präsentiert das Haus eigenen Angaben zufolge auf 800 Quadratmetern eine Schau, die bis Ende Mai 2027 einen Bogen schlägt von der Katze als evolutionäre Meisterin bis zur kulturellen Ikone.
Zu sehen seien rund 300 Exponate aus Asien, Afrika sowie den amerikanischen Kontinenten, hieß es.
Die Ausstellungsstücke reichen von Katzenmumien aus dem alten Ägypten über Leopardenhocker aus Westafrika bis zu japanischen Maneki-neko-"Winkekatzen", die Glück bringen sollen. "Raubtier, Schmusepeter, Glücksbringer, Prestigeobjekt, Rätsel, Ruin und Geschäft - die neue Sonderausstellung setzt der Katze ein Denkmal und stößt sie gleichzeitig vom Sockel", verspricht das Museum.
Miau: Dämonisch, räuberisch, schön und populär
Mehrere Abteilungen nehmen Themen auf wie die mächtige, die göttliche, die dämonische, die aufmüpfige, nützliche, schöne, populäre und jagende Katze. So fallen Schätzungen zufolge alleine in Deutschland jährlich etwa 200 Millionen Vögel den Katzen zum Opfer. Ein Experteninterview mit dem Vogelforscher Wieland Heim von der Universität Oldenburg vertieft dieses Thema.
Die Ausstellung beginnt mit einem atmosphärisch inszenierten "Cat Walk" - an einem Mauseloch vorbei, hinter dem eine riesige Katze lauert. Entlang dieses Entrees begegnen den Besucherinnen und Besuchern präparierte Katzen vom Löwen und Schneeleoparden über den Ozelot bis zur Hauskatze. Hier erfährt man, dass Katzen seit über 30 Millionen Jahren zu den erfolgreichsten Raubtieren der Erde gehören. Am Ende sorgt unter anderem ein kleines flauschig ausgekleidetes Kino mit Ausschnitten aus bekannten Animes und Zeichentrickfilmen für Entspannung.




