UN wollen 87 Millionen Not leidenden Menschen besser helfen

UN wollen 87 Millionen Not leidenden Menschen besser helfen

New York, Genf (epd). Die Vereinten Nationen wollen mehr Hilfe für 87 Millionen Menschen in besonders gravierenden humanitären Krisen bereitstellen. Dafür sollen 160 Millionen US-Dollar (142 Millionen Euro) aus dem Zentralen Nothilfefonds fließen, teilte das UN-Büro zur Koordinierung humanitärer Hilfe am Freitag in Genf mit.

Ziel seien zwölf Länder und Gebiete in Afrika, Asien, Lateinamerika und im Nahen Osten. Das Geld soll Menschen in Afghanistan Burkina Faso, Kamerun, Tschad, Kuba, Mali, Niger, in den besetzten palästinensischen Gebiete, Somalia, Südsudan, Sudan und Jemen zugutekommen. Zehn Millionen Dollar sind vorgesehen, um Menschen mit Behinderungen in den zwölf Krisengebieten zu unterstützen.

Hilfe in mehr als 117 Ländern und Gebieten

Die UN-Generalversammlung hat den Zentralen Nothilfefonds im Jahr 2005 eingerichtet. Unter anderem sollen damit Gelder für Krisen bereitgestellt werden, in denen die Hilfe unterfinanziert ist. Durch Beiträge von 135 Staaten sowie privaten Gebern hat der Fonds den Angaben nach bisher Hunderten Millionen Menschen in mehr als 117 Ländern und Gebieten geholfen.