"Eine lebendige Demokratie braucht unterschiedliche Perspektiven – und Medien, die diese Perspektiven einbringen. Die evangelische Stimme gehört dazu", sagt Dr. Stefanie Schardien, theologische Direktorin des GEP. "Gerade in Zeiten von Desinformation, zunehmender Polarisierung und Künstlicher Intelligenz ist es wichtig, dass Menschen verlässliche Informationen finden und sich auf journalistische Qualität verlassen können."
Evangelische Publizistik als Kompass und Orientierungshilfe
Als Medienunternehmen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) steht das GEP für eine Publizistik, die gesellschaftliche Entwicklungen aufmerksam begleitet, unterschiedliche Stimmen zu Wort kommen lässt und Orientierung aus evangelischer Perspektive bietet. Dazu gehören unter anderem die Zentralredaktion des Evangelischen Pressedienstes (epd), das evangelische Magazin chrismon, die Internetportale religionen-entdecken.de und evangelisch.de, die Rundfunkarbeit der EKD sowie das evangelische Contentnetzwerk yeet. Das GEP bringt sich mit seinen unterschiedlichen publizistischen Angeboten in die Aktionswoche ein.
Highlight: 42. Robert Geisendörfer Preis beim ZDF
Ein besonderes Zeichen für die Bedeutung einer vielfältigen und verantwortungsvollen Medienlandschaft setzt das GEP zudem mit dem Robert Geisendörfer Preis. Der evangelische Medienpreis für herausragende Hörfunk-, Fernseh- und Onlineproduktionen wird am Mittwoch, 16. September 2026, zum 42. Mal verliehen. Ausgezeichnet werden journalistische Arbeiten, die das persönliche und soziale Verantwortungsbewusstsein stärken, zum guten Miteinander von Einzelnen, Gruppen, Völkern und zur gegenseitigen Achtung der Geschlechter beitragen. Die Preisverleihung findet in diesem Jahr beim ZDF in Mainz statt.
"Demokratie braucht viele Stimmen – und sie braucht Medien, die diesen Stimmen Raum geben", sagt Ariadne Klingbeil, kaufmännische Direktorin des GEP. "Als evangelisches Medienunternehmen wollen wir dazu beitragen, dass unterschiedliche Perspektiven sichtbar bleiben und ein offener, fairer Diskurs den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt."
Mit seiner Beteiligung an der Aktion bekennt sich das GEP zur Presse- und Rundfunkfreiheit und zu einer vielfältigen Medienlandschaft. Demokratie lebt davon, dass unterschiedliche Stimmen gehört werden und Menschen sich auf einer verlässlichen Informationsgrundlage eine eigene Meinung bilden können.
Über die Aktion "Demokratie braucht viele Stimmen"
"Demokratie braucht viele Stimmen" ist eine gemeinsame Aktion journalistischer Medien in Deutschland. Vom 14. bis 19. September 2026 machen die beteiligten Medien auf die Bedeutung von Pressefreiheit, Medienvielfalt und professionellem Journalismus für eine funktionierende Demokratie aufmerksam. Anlass ist der Internationale Tag der Demokratie am 15. September. An der Initiative beteiligen sich Medien unterschiedlicher Gattungen und Geschäftsmodelle, darunter öffentlich-rechtliche und private Rundfunkanbieter sowie Zeitungen, Zeitschriften und digitale Medien.



