Nürnberg (epd). Die Teilzeitquote unter den Beschäftigten hat einen neuen Höchstwert erreicht. Sie lag im zweiten Quartal 2026 bei 40,3 Prozent und kletterte damit erstmals über die 40-Prozent-Marke, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Dienstag in Nürnberg mit. Im Vergleich zum Vorjahresquartal betrug der Zuwachs 0,4 Prozentpunkte. Zugleich nahm der Anteil der Vollzeitbeschäftigten um 0,9 Prozent ab.
Die Statistiker des zur Bundesagentur für Arbeit (BA) gehörenden Instituts führten die Entwicklung zum einen auf den Beschäftigungszuwachs in Branchen mit einem hohen Teilzeitanteil wie etwa dem Gesundheits- und Sozialwesen zurück. Zum anderen zeigt sich ein Beschäftigungsabbau in Branchen mit einem hohen Vollzeitanteil, insbesondere im verarbeitenden Gewerbe.
Die Erwerbstätigenzahl sank im Vergleich zum Vorjahresquartal um 0,5 Prozent und lag den Angaben nach bei knapp 45,7 Millionen Personen. Die Kurzarbeit nahm nach vorläufigen Hochrechnungen im zweiten Quartal um 83.000 Personen auf nun 149.000 Personen ab.



