Nach dem brutalen Anschlag auf Besucher des Berliner CSD am Samstagabend herrscht bundesweit Entsetzen und Trauer. Einen Tag später wollten Tausende ihr Mitgefühl und ihre Solidarität mit Betroffenen und Angehörigen zum Ausdruck bringen. In vielen Städten gab es Mahnwachen und Demonstrationen gegen Gewalt und Hass auf die queere Community.
Auf den Straßen von Frankfurt am Main war unser Reporter Mathis Eckert auf den Straßen. Mit Kamera und Mikrofon hat er ein Stimmungsbild unter den Demoteilnehmern eingefangen, hat sie gefragt, was sie bewegt und warum sie sich dem Demozug angeschlossen haben. Die Aussagen der Befragten machen Hoffnung, dass Terror und Gewalt der Zivilgesellschaft nur wenig anhaben können.
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Am Samstag gegen 22 Uhr war ein Transporter in eine Menschenmenge gerast, hatte dabei 29 Menschen verletzt, eine Frau verstarb noch am Tatort. Der Anschlag ereignete sich nahe dem Brandenburger Tor, wo Menschen vor einer Bühne feierten und das Abendprogramm des CSD anschauten. Tatverdächtiger ist ein 21-Jähriger, der dem islamistischen Milieu zugerechnet wird. Er ist am Sonntagabend von den Einsatzkräften der Polizei ausfindig gemacht worden und durch einen Polizisten zu Tode gekommen.



