Aachen (epd). Das katholische Hilfswerk Missio Aachen hat 2025 rund 54,4 Millionen Euro eingenommen, knapp eine Million mehr als im Vorjahr. Wichtigste Einnahmequelle waren erneut Spenden, Kollekten und Fördermitgliedsbeiträge mit rund 24 Millionen Euro, wie aus dem am Donnerstag in Aachen veröffentlichten Jahresbericht hervorgeht. Hinzu kamen unter anderem 5,4 Millionen Euro aus Testamenten und Nachlässen, 13,9 Millionen Euro aus Kirchensteuermitteln sowie 1,2 Millionen Euro öffentliche Mittel.
Mit 36,7 Millionen Euro floss der Großteil des Geldes in die Projektarbeit kirchlicher Partnerorganisationen in Afrika, Asien, Ozeanien und im Nahen Osten. „Gerade angesichts von Krieg, Armut, Gewalt und Vertreibung ist diese verlässliche Unterstützung für viele Menschen in den Projektländern überlebenswichtig“, sagte Missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener. Die Ausgaben für Kampagnen-, Bildungs- und Aufklärungsarbeit in Deutschland lagen bei 6,5 Millionen Euro. Verwaltung, Spenderbetreuung, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit kosteten 9,3 Millionen Euro.




