Chemnitz (epd). Mit knapp 17.000 Besuchern ist am Sonntag in Chemnitz das Festival „Theater der Welt“ zu Ende gegangen. Die Vorstellungen seien in den vergangenen drei Wochen mehrheitlich ausverkauft gewesen, teilten die Veranstalter mit. Die Auslastung habe bei 91,8 Prozent gelegen. Rund ein Drittel des Publikums sei von außerhalb angereist.
Insgesamt wurden drei Uraufführungen, elf Europapremieren und 18 Deutschlandpremieren gezeigt. Mit dem umfangreichen kostenlosen Musikprogramm fanden insgesamt mehr als 200 Veranstaltungen mit über 400 Künstlerinnen und Künstlern statt. Diese kamen unter anderem aus Indonesien, Iran, Tschechien, Saudi-Arabien, Sri Lanka, Japan, Frankreich, Südafrika und Kolumbien.
Vielfalt der Kunst entdecken
Christoph Dittrich erklärte als einer der drei Festivalintendanten, für drei Wochen seien Plätze, Bühnen und Straßen zu Orten der Begegnung geworden: „Menschen unterschiedlicher Herkunft kamen miteinander ins Gespräch, feierten die Vielfalt der Kunst und entdeckten die Stadt neu.“ Das Festival „Theater der Welt“ findet seit 1981 alle drei Jahre in einer anderen deutschen Stadt statt.




