Wiesbaden (epd). Erwachsene Menschen in Deutschland sind im Schnitt 1,73 Meter groß und wiegen 78,3 Kilogramm. Laut Statistischem Bundesamt hat sich die durchschnittliche Körpergröße der Menschen ab 18 Jahren in den vergangenen Jahren kaum verändert. 2021 hatte sie ebenfalls 1,73 Meter betragen, 2017 einen Zentimeter weniger.
Das Durchschnittsgewicht sei dagegen leicht gestiegen, teilte das Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit und bezog sich dabei auf erste Ergebnisse des Mikrozensus. 2021 war der Durchschnittsmensch hierzulande noch 77,7 Kilogramm schwer, 2017 waren es 77 Kilogramm. Alle Angaben beruhen auf Selbstauskünften der Befragten.
Frauen 13 Zentimeter kleiner
Im vergangenen Jahr war die Durchschnittsfrau 1,66 Meter groß und 69,7 Kilogramm schwer. Sie war damit 13 Zentimeter kleiner als der Durchschnittsmann (1,79 Meter) und 16,8 Kilogramm leichter. Der Durchschnittsmann wog 86,5 Kilogramm.
Die Weltgesundheitsorganisation stuft Erwachsene mit einem Body-Mass-Index (BMI) über 25 als übergewichtig ein. Im Jahr 2025 brachten demnach gut die Hälfte der Erwachsenen (53,4 Prozent) in Deutschland zu viel auf die Waage.
Die durchschnittliche Körpergröße Erwachsener sinkt den Angaben nach mit zunehmendem Alter. Am größten sind die 18- bis 24-Jährigen mit im Schnitt 1,75 Meter, am kleinsten ist die Altersgruppe ab 75 Jahren mit 1,68 Meter. Dagegen steigt das durchschnittliche Körpergewicht bis ins mittlere Alter an und sinkt dann wieder. Am schwersten sind die Durchschnittsmenschen in der Altersgruppe 50 bis 59 Jahre mit 81,3 Kilogramm. Am leichtesten sind die 18- bis 24-Jährigen mit 72,5 Kilogramm.



