Hirschhausen: Der Geist von Pfingsten ist Gemeinschaft

Hirschhausen: Der Geist von Pfingsten ist Gemeinschaft
Welche Bedeutung hat Pfingsten? Es gehe vor allem um Gemeinschaft und die Kraft, die Welt zu verändern, sagen der Wissenschaftsjournalist Eckart von Hirschhausen und der Bonner Pfarrer Joachim Gerhardt im Fernsehgottesdienst der ARD.

Bonn (epd). Pinguine als Sinnbild für die Pfingstbotschaft: Im ARD-Fernsehgottesdienst am Sonntag hat der Mediziner und Wissenschaftsjournalist Eckart von Hirschhausen die Bedeutung von Gemeinschaft als Anstoß des Pfingstfestes in den Mittelpunkt gerückt. Nur gemeinsam könne man Großes bewegen, betonte der evangelische Christ in seiner Ansprache in der Bonner Lutherkirche.

Und alleine könne auch niemand überleben, sagte er mit Verweis auf Pinguine in der Antarktis bei Temperaturen von minus 40 Grad. Die Pinguine rückten eng zusammen und ließen abwechselnd Tiere zum Aufwärmen in die Mitte. „Das Geheimnis ist Gemeinschaft“, betonte Hirschhausen.

Schöpfung bewahren

Auch der Bonner Lutherkirchen-Pfarrer Joachim Gerhardt verwies auf die verbindende Kraft des Pfingstfestes. „2,3 Milliarden Menschen auf der Welt feiern heute Pfingsten“, sagte er. Die Gemeinschaft gebe Mut und Kraft, die Welt positiv zu verändern. „Wir hinterlassen Spuren mit dem, was wir tun und mit dem, was wir auch nicht tun“, betonte auch Hirschhausen. Die Schöpfung zu bewahren, sei der wichtigste ökumenische Auftrag.

Pfingsten ist nach Ostern und Weihnachten das dritte große Fest im Kirchenjahr. Der Name Pfingsten geht auf das griechische Wort „pentekoste“ (der Fünfzigste) zurück, weil das Fest seit etwa Ende des vierten Jahrhunderts 50 Tage nach Ostern gefeiert wird. In Erinnerung an die in der Bibel geschilderte Ausgießung des Heiligen Geistes auf die Menschen wird Pfingsten auch als „Geburtstag der Kirche“ verstanden.