Berlin (epd). Mit einer Kunstaktion vor dem Brandenburger Tor in Berlin haben die Initiative „Omas for Future Berlin“ und das Projekt „Art against Ecoside“ am Sonntag gegen die Zerstörung der biologischen Vielfalt auf der Erde protestiert. Begleitet von einer Tanzperformance junger Menschen, Musik und Gedichten wurden Hunderte aus Wollresten entstandene bunte Blüten präsentiert. Auf Instagram erklärte „Omas for Future Berlin“, „unsere bunten, handgefertigten Werke stehen für Vielfalt, Zusammenhalt und die klare Botschaft, dass Wegschauen keine Lösung ist“.
Die Performance war Teil der bundesweiten Aktion „Häkeln für die Artenvielfalt“. Dabei sollen an öffentlichen Orten wie Bibliotheken und Museen rund 20.000 Blüten aus Wollresten entstehen. Sie sollen auf den Verlust der Artenvielfalt und damit auf die Bedrohung der menschlichen Lebensgrundlagen hinweisen. Zudem wollen die Aktivistinnen damit auf die fehlende Verbindlichkeit politischer Ziele beim Kampf gegen das Artensterben und auf „die Dringlichkeit des Handelns angesichts des Ökozids“ aufmerksam machen, hieß es in einem Aufruf zur Aktion.
Positive Ansätze
Die „Omas for Future“ ist nach eigenen Angaben eine Umweltbewegung, die sich gezielt an die Generation 50plus richtet. Ziel sei der Erhalt der Lebensgrundlagen künftiger Generationen durch das Vermitteln positiver Ansätze, „wie Zukunft gelingen kann“.




