Bund fördert sieben Kulturdenkmäler mit 35 Millionen Euro

Bund fördert sieben Kulturdenkmäler mit 35 Millionen Euro
Für den Erhalt bedeutender Kulturdenkmäler stellt der Bund 35 Millionen Euro zur Verfügung. Die geförderten Projekte zeigten die Vielfalt der deutschen Kulturlandschaft, sagte der Kulturstaatsminister.

Berlin (epd). Die Bundesregierung fördert auch in diesem Jahr kulturelle Einrichtungen und Kulturdenkmäler von nationaler Bedeutung. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) sagte am Montag in Berlin bei einem Empfang im Bundeskanzleramt Fördermittel von mehr als 35 Millionen Euro für bundesweit sieben Projekte zu. Die Mittel kämen aus dem parlamentarisch initiierten Förderverfahren „KulturInvest“, wie sein Haus mitteilte.

Fördermittel erhalten etwa das Museum für Hamburgische Geschichte für die Neugestaltung der Dauerausstellung und die Modernisierung des historischen Gebäudes sowie das Museum Cloppenburg für die denkmalgerechte Sanierung. Auch das Otto-Lilienthal-Museum Anklam erhält Gelder für den Umzug in die dortige Nikolaikirche und eine neue Dauerausstellung.

Bausteine kultureller Identität

Weitere Gelder gehen an die Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche für die Sanierung des Glockenturms und an die Internationale Festivallandschaft Leipzig für die Sanierung und Modernisierung des „Hauses der Festivals“ sowie den Ausbau der Schaubühne Lindenfels. Gefördert wird zudem die Sanierung und ein Erweiterungsneubau des Alten Kasinos Melsungen (Hessen) und die Sanierung des Katharinenspitals in Regensburg.

Die Projekte zeigten die Vielfalt der deutschen Kulturlandschaft, erklärte Weimer. Alle zeichneten sich durch ihre ganz eigene regionale Besonderheit aus. „Und doch bilden alle zusammen ein großes Ganzes. Sie sind die Bausteine, aus denen unsere kulturellen Identitäten entstehen“, so der Kulturstaatsminister.