Freiburg (epd). Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) wirbt für eine breite Stärkung der Krisenkompetenz. „Wir brauchen in der gesamten Bevölkerung Aufklärungs- und Informationsangebote zu möglichen Bedrohungslagen, die nicht nur militärisch, sondern die auch durch Naturkatastrophen, Pandemien und ähnliche Krisen gekennzeichnet sein können“, sagte die CDU-Politikerin der „Herder Korrespondenz“ (Mai-Ausgabe): „Es geht darum, insgesamt die Resilienz zu stärken.“
„Dafür brauchen wir für die Bevölkerung insgesamt Angebote“, forderte Prien: „Ich habe mich immer dagegen gewehrt, nur an den Schulen solche Angebote zu machen. Ich glaube aber auch, dass wir es hier mit einem gesamtgesellschaftlichen Thema zu tun haben.“ Insofern seien Schulen Orte, die besonders dafür geeignet sind, um Kinder und vor allem Jugendliche auf mögliche Krisensituationen und den Umgang mit unsicheren Zeiten zu stärken und vorzubereiten.
Schwächung der Demokratie, Klimawandel und Artensterben
Zu den Bedrohungen gehörten neben den Kriegen in der Ukraine und dem Nahen Osten auch die Schwächung der Demokratie, Klimawandel sowie Artensterben, fügte Prien hinzu. Sie sprach sich für eine Stärkung des Bevölkerungsschutzes aus, indem Zivil- und Katastrophenschutz parallel attraktiver gestaltet werden, vor allem bei den Freiwilligendiensten.




